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KinderKirche | Die besten Beerdigungen der Welt

Kinderkirche am 16.November

„Die besten Beerdigungen der Welt“

29 Kinderkirchenkinder, Sandra Hämmerle, Ines Ade, Kerstin Henneken-Appel, Sabrina Link, Markus Mayer und Marie Karrer sahen in einem Film, wie Beerdigungen richtig gut sein können.

Film-Gottesdienst für kleine und große Menschen (ab 5 bis 105 Jahre) zum Ende des Kirchenjahres mit Blick auf die Ewigkeit.

„Schöner Tag.“ „Aber totanstrengend.“ „Morgen spielen wir mal etwas anderes.“ So beenden die drei Kinder ihren Sommertag, an dem sie ein Beerdigungsinstitut gründeten, das sich auf die Fahnen geschrieben hatte, gute, ja sogar beste Beerdigungen zu machen. Ihre Kundschaft waren tote Tiere. Ihr Tag wird schön und totanstrengend zugleich. Das Spiel ist keines für jeden Tag, da muss dann wieder etwas anderes kommen, aber doch tagesfüllend und erfüllend.

Die Kinder Ester, Ulf und Putte erschließen sich spielerisch alles, was eine gute Beerdigung braucht. Jedes seinem Alter und seinen Begabungen angemessen. Der Kleinste will nicht nur fürs Weinen zuständig sein, sondern auch für das Bemalen der Grabsteine. Der Mittlere dichtet „saugute Gedichte“ und die Älteste ist die Bestatterin, geschäftstüchtig und mitfühlend zugleich.

Über Beerdigungen wird mit Kindern selten oder nie geredet. Erst dann, wenn es einen Anlass dafür gibt. Aber dann sind alle so traurig, dass es besonders schwer ist und nicht wirklich geht. Kinder getrauen sich dann oft nicht die Fragen zu stellen, die sie eigentlich haben. Manche Erwachsene versuchen die Kinder dann zu schützen, indem sie sie nicht mitnehmen. Dann bleiben die Kinder mit ihren eigenen Gedanken allein. Das ist oft ganz schrecklich. Es ist für uns alle hilfreich zu wissen, wie das Beerdigen geht. Dann wissen wir Bescheid, wenn wir wirklich mal Abschied nehmen müssen.

Das Thema bewegte die Kinder. Sie berichteten von eigenen Erfahrungen mit Tod und Beerdigungen. Wir aßen Blechkuchen wie auf Tröster-Cafés nach Beerdigungen. Mit Hingabe bastelten alle das schönste Grab. Wir hätten noch viel mehr Zeit gebraucht. Der Transport der gebastelten Gräber gestaltete sich für die Eltern allerdings recht schwierig.

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