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Unser neuer Pfarrer, Andreas Weik, stellt sich vor

Der Neue…

ist für den Einen oder die Andere ein alter Bekannter. 10 Jahre war ich als Schulpfarrer an der Beruflichen Schule tätig und wohne seit 8 Jahren am Eichelberg. Die Stadt, das schöne Umland, vor allem aber ganz viele freundliche Menschen haben dazu geführt, dass mir Büdingen zur Heimat geworden ist. Nun beginnt für mich ab 01.09.2015 mein Dienst als Gemeindepfarrer im Bezirk Nord mit Calbach und Orleshausen.

100 % Hesse…

geboren vor 54 Jahren in Idstein, aufgewachsen in Weilburg, Zivildienst, Studium in Oberursel und Marburg (unterbrochen von echten
außerhessischen Stationen in Tübingen und Erlangen), Vikariat in Fernwald-Steinbach und dann 13 Jahre Gemeindepfarrer im Gruppenpfarramt Vogelsberg

Hessen: Ich mag die abwechslungsreiche Landschaft, die Störche in den Auen, das Farbenspiel der Natur, den Blick von unserem Obstbaumstück…. Ich babbele gerne gerade heraus. Was ich sage, meine ich so! Hessisch eben. Und zum hausgemachten Äppler im Gerippten gehört ein gutes Stück Brot und ´ne Worscht vom Büdinger Metzger.

Ich bin…

ein lebensfroher Mensch, der aber auch Tiefen und Scheitern kennt, einer, der nicht versucht für sich alleine zu leben, sondern vernetzt und verwoben ist mit anderen. Ganz eng mit meiner Familie: der Frau an meiner Seite – welch ein schönes Glück-, ihren drei Kindern und meinen Beiden – leider wohnen sie alle nicht mehr im schönen Hessenland -, meinen betagten Eltern. Und schließlich sind da noch ganz viele liebe Menschen um mich herum und der Eichelberg ist multikulturell geworden und inzwischen gibt es hier wieder viele Kinder.

Das mag ich.

…und um den Kopf frei zu bekommen, brauche ich immer wieder die Arbeit mit den Händen: Handwerk in vielerlei Gestalt!

Ich möchte…

gerne ein neugieriger und lebendiger Mensch bleiben und nicht einer, der denkt, das Beste liegt längst hinter mir. Ich freue mich auf das, was auf mich zukommt, vor allem auf die vielen Begegnungen mit Ihnen.

Mein Glaube…

ist nicht vom Himmel gefallen, sondern gewachsen wie ein Baum. Mit den Jahren hat er sich verändert, zum Himmel gezogen vom Sonnenlicht, aber auch gezeichnet von den Stürmen des Lebens. Lebendig geblieben im Gespräch mit Menschen, auch denen, die kritisch und distanziert der Kirche gegenüber stehen.

Kirche verstehe ich…

als einen Ort der Begegnung. Der Begegnung mit Gott und seinen Menschen. Hierbei steht für mich die Gretchenfrage: “Wie hältst Du es mit der Religion“ ganz hinten an. Ob jemand in der Kirche ist oder wie nahe er ihr steht, das ist mir zunächst nicht so wichtig. Der Mensch mit dem, was ihn ausmacht und was er sucht, steht für mich im Zentrum. Mit Bonhoeffer gesagt: „Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.“

Freiheit ist mir…

ein Herzensanliegen. Ich bin nicht getragen von Regeln und Normen oder von Institutionen und festgefügten Erwartungshaltungen, sondern vom Vertrauen in Gott und in das Leben. So, wie dies Jesus Christus gelebt hat.

Feierlicher Einführungsgottesdienst am Sonntag, 20. September 2015 um 10 Uhr, Marienkirche

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